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Andere über uns

Hotel Kohlern - Grande Hotel Kohlern - Südtirol Panorama Hotel Kohlern - Tageszeitung Hotel Kohlern - Kurier FreiZeit, 5. April 2003 Hotel Kohlern - Der Feinschmecker, Genussland Südtirol, 2007 Hotel Kohlern - Neue Presse, Reise & Urlaub, 12 April 2008 Hotel Kohlern - essen & trinken nr.3/2003 Hotel Kohlern - Der Standard, Reise, 26./27. April 2008 Hotel Kohlern - Käfer Die Zeitung, Ausgabe 2008/3
Der Feinschmecker - Mai 2003 - Broschüre Genußland Südtirol - Gasthäuser:
Wandern und Törggelen - Gasthof Kohlern Auf rund 1200 Meter Höhe liegt das zu Beginn des 20. Jh. errichtete, behutsam renovierte Berghotel, von dessen Terrasse sich ein fulminanter Blick über Bozen und die Bergwelt eröffnet. Rustikale Mahlzeiten wie Wildspeck, Kaminwurzen oder Käse im modernen Speisesaal oder der urgemütlichen Stube mit dem Kachelofen. Die Küche liefert aber auch sorgsam zubereitete Spezialitäten wie gefüllte Kartoffeltaschen. Die große Weinauswahl überrascht. Zu erreichen ist das Wirtshaus entweder über eine Serpentinenstraße oder mit der ältesten Schwebeseilbahn der Welt.

"Ein Drahtseilakt für Bozen" erschienen im "Der Standard" am 26./27. April 2008 von Helmuth Luther
"Wie vor 100 Jahren"
Kohlern ist das, was man heute "Freizeitparadies" nennt - ein weites, sonnenverwöhntes Hochplateau inmitten einer sanft gewellten Wald- und Wiesenlandschaft, wo man vom Frühling bis spät in den Herbst hinein herrlich wandern und Rad fahren kann. Fünf Fahrminuten und gut 900 Höhenmeter über der Landeshauptstadt liegt eine bukolische Landschaft in allen Farbnuancen zwischen sattem Grün und zarten Ockertönen, mit einer Handvoll hingetupfter Bauernhöfe, über die sich an den meisten Tagen im Jahr ein makelloser Postkartenhimmel vor die Dolomitengipfel spannt. Hier gibt es keine geteerten Straßen, keine lärmenden Motoren, keine Autos. Eine scheinbar vollkommene Welt von gestern. An den Glanz jener frühen Tage möchte man wieder anknüpfen …. Im Grunde ist es in Kohlern tatsächlich noch wie vor 100 Jahren - wie an jenem 29. Juni des Jahres 1908, als das "Kohlern Bahndl" seine Jungfernfahrt machte und sich ganz Bozen über die neue Schnellverbindung auf den Aussichtsberg freuen konnte. Es waren die frühen Jahre des Fremdenverkehrs in Südtirol. Die Stille und der Luxus des Zeithabens - offenbar sind das die Hauptingredienzien, aus denen sich die gemächlichen Tage in Kohlern zusammensetzen. Man muss das nicht mögen, der Durchschnittsgeschmack hat andere Aufstiegshilfen. Den eingefleischten Stammgästen aber scheint dieses überschaubare Leben gerade am besten zu gefallen.

"Immer auf Draht" erschienen im Münchner Merkur am 7/8. Juni 2008 von Stephan Brünjes
Südtiroler Höhenflug der nostalgischen Art - Bozen hat die älteste Seilbahn der Welt Vor allem verbindet der Gasthof den Komfort des 21. Jahrhunderts mit dem Urlaubsambiente der Kaiserzeit: kein TV, kein Telefon und keine Minibar in den detailgenau restaurierten 16 Zimmern, alle in bäuerlichem Jugendstil gehalten. In der sonnigen Riesenveranda könnte auch sofort ein Luis-Trenker-Film gedreht werden. So entstand 1745 an der östlichen Bergschulter beim Pircherhof auf 1190 Metern eine Kirche und drei Sommerfrischbehausungen, später landläufig Herrenkohlern genannt. Im etwas tiefer gelegenen Bauernkohlern kaufte Gastwirt Josef Staffler 1899 den Uhlenhof mit den dazugehörigen Wiesen und Wäldern, einer Kapelle und einem Haus in bester Aussichtslage und ließ es in einen Höhengasthof umbauen. Doch wie sollten die Gäste da hinaufkommen?

(Führer)
Der Große Restaurant & Hotel Guide 2007
Gasthof/Hotel Kohlern 2 Hauben, 2 Münzen (gutes Preis-Leistungsverhältnis), guter Service, sehr gutes Weinangebot. Hoch droben ist das Urlauben grenzenlos schön - ganz besonders in dem liebevoll restaurierten Domizil auf dem Bozner Hausberg. Seit 40 Jahren hegt und pflegt Familie Schrott das edle Gebäude, das die Architekten des 19. Jh. mit zwei wundervollen Veranden und einer stilvollen Stube ausstatteten. Im nostalgischen Rahmen werden heute geschmackvolle Gästezimmer mit modernem Komfort angeboten, sorgt der aufmerksame Service rundum für Wohlfühlatmosphäre.

Der Große Restaurant & Hotel Guide 2007
Restaurant Kohlern
Dem Himmel ganz nah auf dem Bozener Hausberg, dem Kohlerberg, thront der Gasthof Kohlern mit seiner fantastischen Aussicht und dem wunderschön nostalgischen Ambiente, das aus der Gründerzeit hinübergerettet wurde ins 21.Jh. Ob in der stilvollen Stube mit Kachelofen oder auf der luftigen Veranda mit atemberaubendem Rundblick - hier wie da macht das Speisen auf hohem kulinarischem Niveau große Freude. Chefin am Herd ist Paula Schrott, die eine herrlich authentische Südtiroler Küche pflegt, die dem jahreszeitlichen Angebot unterliegt und durch ihre Aromenvielfalt begeistert. Ein Muss der Tiroler Räucherteller mit Kren und Schüttelbrot, köstlich die marinierten Lammkoteletts mit gegrillten Polentascheiben und der kleine Apfelschmarren.

Feinschmecker Reisetipps 2004 Genussland Südtirol 333 ausgewählte Adressen in Südtirol
Auf rund 1200 Meter Höhe liegt das zu Beginn des 20. Jahrhunderts errichtete, behutsam renovierte Berghotel, von dessen Terrasse sich ein fulminanter Blick auf Bozen und die Bergwelt eröffnet. Die Küche liefert sorgsam zubereitete, typisch regionale und saisonale Spezialitäten. Die große Weinauswahl überrascht. Zu erreichen ist das Wirtshaus entweder über eine Serpentinenstraße oder mit der ältesten Schwebeseilbahn der Welt.


Südtirol Dolomiten - Baedeker Allianz Reiseführer 2003
Berggasthof in herrlicher Aussichtslage hoch über dem Eisacktal; Zufahrt auf windungsreicher Straße oder mit der Kabinenseilbahn.


Gault Millau 2004 Restaurant 1 Haube 14 Punkte
Hoch über Bozen, auf 1170 Meter, liegt dieses Gasthaus. Das im alpinen Jugendstil erbaute Haus thront auf einem kleinen Hügel, neben einer kleinen Kapelle. Von der Veranda hat man einen traumhaften Blick ins Tal. Hier herauf kommt, wer Abstand gewinnen, einen Spaziergang machen oder eben fein essen will. Gelegenheit dazu hat er hier. Unser Resümee zur Küche fiel mehr als positiv aus, zumal der Service sehr aufmerksam war und es uns an nichts fehlen ließ. Erwähnenswert die schöne Weinkarte, die mit fairen Preisen ihr Hauptaugenmerk auf Südtirol setzt.

Gault Millau 2005 Restaurant 1 Haube-14 Punkte
Die Fahrt hinauf zum Kohlerer Berg hat eine kathartische Wirkung. Egal ob mit der Seilbahn oder mit dem Pkw. Es ist ein Zurücklassen der Stadt und ein Finden der Natur. Der Gasthof Kohlern in seinem alpinen Jugendstil passt sich mit seinem klassischen Speisenangebot dieser Stimmung an. Alles, was zur Südtiroler Küche gehört und zur Jahreszeit passt. Natürlich findet sich auch eine Konzession an das Mediterrane, aber wohl überlegt und spärlich gesät.

Gault Millau 2005 Gasthof/Hotel
Kohlern war früher eine typische Sommerfrische. Heute sind Zeiten und Anforderungen andere. Der Gasthof Kohlern bietet noch Flair aus früherer Zeit. Holz dominiert in den Veranden und auch in der alten Stube. Altes Mobiliar paart sich mit Marmorbädern, aber vor allem mit der Ruhe und Stille dieses Naturschutzgebietes.

Bozen, wo es am besten schmeckt, 2001, Maier und Mumelter Bozen im Jahre 1908:
die Kohlerer-Bahn nimmt ihren Betrieb auf. Es handelt sich um die erste Personenschwebeseilbahn der Welt. Rund 800 m Höhenunterschied werden in 15 Minuten überwunden. Eine kleine Weltsensation. Eine kühne Idee des Bozner Wirtes Josef Staffler (Gasthaus "Zum Riesen"), um seine Gäste im Sommer bequem aus dem heißen Bozner Talkessel in die Sommerfrische auf den Bozner Hausberg zu bringen, auf Kohlern. Gleichzeitig erwarb der geschäftstüchtige Staffler den Kohlerer Ansitz der Familie von Trentini und stattete das Gebäude mit zwei fantastischen Jugendstilveranden aus. Heute dauert die Fahrt 5 Minuten. Heute müsste man Staffler nachträglich einen ökosozialen Orden verleihen, weil die Bahn immer noch viel attraktiver ist, als die enge, kurvenreiche, für Busse untaugliche Straße. Diese müssen an der Talstation parken. Der Bahn und der schmalen Straße ist es zu verdanken, dass der Tourismus auf Kohlern sanft geblieben ist. Seitdem der junge Wirt Josef Schrott den Gasthof Kohlern führt, ist die traditionelle altösterreichisch - Südtiroler Küche merklich besser: "Stockfisch-Gröstl", Lebergerichte, diverse Braten, Palatschinken… Tipp: Kaffee und Kuchen auf der Veranda oder ein Schnäpschen oder Wein (es gibt eine einladende Wein- und Destillatekarte) - und dabei in Ruhe uns aus der Vogelperspektive das "Labyrinth Bozen" studieren.


Eine kulinarische Entdeckungsreise durch Südtirol - Haller, Pansegrau ; 2003 Umschau
Ein Landgasthof der besonderen Klasse ist der Gasthof Kohlern. Auf 1.170 m über Bozen im Weiler Kohlern hat man eine fast 360°-Aussicht, praktisch die ganze Südtiroler Bergwelt liegt zum Greifen nah, und Bozen zu Füßen, was besonders abends traumhaft schön ist, wenn die Stadt ihre Lichter anmacht. Der Gasthof ist über eine 8 km kurze Straße erreichbar oder man fährt mit der ersten Schwebeseilbahn der Welt, die 1908 genau hier auf den Kohlererberg gebaut wurde. Kohlern ist wie der Ritten gegenüber ein traditioneller Sommerfrische-Ort der Bozner, viele betuchte Bürger haben sich hier ihre Sommer-Villen bauen lassen. Kohlern ist die grüne Lunge Bozens und ein Naturschutzgebiet, was absolutes Bauverbot bedeutet. Der "Gasthof Kohlern" hat ein unverwechselbares Flair "aus der guten alten Zeit" herübergerettet. Die urgemütliche Zirbenstube und die prachtvolle riesige Veranda machen die Wahl des Sitzplatzes nicht gerade einfach. Paula Schrott ist Seniorchefin und die Köchin, die ihr Handwerk noch bei Frau Wieser im "Amenterola" in Corvara gelernt hat. Sie ist aber auch Autodidaktin mit sicherem Gespür für die bodenständige, verfeinerte Küche der Region und beherrscht noch die überlieferten traditionellen Südtiroler Speisen wie die "Saure Suppe" (Kuttelsuppe), das "Mus", das "Geröstel", sei es mit Fleisch oder mit Stockfisch, und die vielen anderen einfachen, aber guten Gerichte. Pilze, Blüten und Wildkräuter sammelt sie in den herrlichen umliegenden Wäldern und Wiesen selbst und verarbeitet sie zu leckeren Gerichten. Fleisch und Gemüse bezieht sie von Bauern aus der Gegend. Da gibt es z.B. Geselchtes vom heimischen Rind mit frischem Ziegenkäse und Walnussbrot, "Rohnenknödel" (Rote Bete) mit Gorgonzolasauce oder marinierte Lammkoteletts mit Gemüse der Saison. Ganz typisch südtirolerisch sind die "Graukasnocken" mit Zwiebelbutter, die "Erdäpfelblatteln" mit Sauerkraut oder der lauwarme Kalbskopf mit "Knödelcarpaccio". Dass die Speckknödel tadellos gelingen, braucht wohl nicht extra erwähnt zu werden. Alle Süß- und Mehlspeisen sind hausgemacht, Kuchen und Torten ebenso wie das Zimt- oder Kastanienhalbgefrorene, die Palatschinken mit marinierten roten Johannisbeeren oder die Zwetschgenknödel. Den Service leitet professionell und supernett Sohn Josef, der sich als Weinkenner einen beachtlichen Keller eingerichtet hat mit Schwerpunkt auf heimischen und italienischen Produkten. Die 18 Zimmer des behaglichen Gasthofs sind stilgetreu und sehr geschmackvoll mit allem Komfort eingerichtet. Hier schläft man wie in Abrahams Schoß, nämlich in absoluter Ruhe.


Guat Essen & Trinken bei uns dahoam Meine 222
Besten im Freistaat Bayern, Band 3, 2006 Kilian, Ateca Verlag Küche: regional Spezialitäten: Aussicht, Ruhe am Abend; Wein, Wein, Wein… : Weinkarte (super) : Getränke Ganz Ängstliche nehmen die Seilbahn. Ich nahm das gemsige Straßl, das von der Talstation weg, überraschend leicht zu befahren, ohne viel Federlesen knapp tausend Höhenmeter über Bozen hinausklettert, bis einem die Aussicht schlichtweg die Stimme verschlägt. Da braucht es auch gar nicht den hölzernen Aussichtsturm neben der Bergstation, da gönnt man sich besser die alteingesessene Wirtschaft neben der kleinen Hochzeitskapelle. Dann bleibt dem nicht sahnenden Bergbahntouristen oder Autowanderer zum zweiten Mal die Spucke weg, wenn er den Gasthof der Familie Schrott betritt. Ein bekannter Bozner Architekt hat auch hier heroben gezeigt, wie man mit Geschmack und ganz wenig Zirbenholz eine alte Bausubstanz in ein Kleinod verwandeln kann. Jetzt zur Aussicht! Spätjungwirt Josef Schrott könnte mir glatt den Bigmac vorsetzen, den ich dank Ortlerfern- und Eisack-Etsch-Tief-Nah-Blick mit so viel Ehrfurcht und Bewunderung verdrücken würde, als wäre er das Leibgericht seiner Mutter. Dazu muss man wissen, dass sie in der Küche steht. Eine starke, aufrechte Frau mit ganz viel zu bewundernder Kraft. Trotzdem war ich an diesem Maitag hauptsächlich zum Mittagessen heraufgekommen. Das wohl sortierte Speisenangebot überrascht sehr angenehm. Spargeln mit Bozner Soße (€ 8,00.-) sind hier ein Muss, denn die berühmte Soße soll die Oma daheim im Prötschhof bei Bozen erfunden haben. Sie schmeckt köstlich, die fünf weißen Spargeln enttäuschen mich ein wenig, die sind mir viel zu weich gekocht - bis man mich aufklärt: eine Südtiroler Eigenheit mancherorts. Aus dem Vinschgau bekommt Paula Schrott oft vorzügliches Lamm, das sie noch mariniert, am Vortag, mit lauwarmen Öl, Pfeffer und Rosmarin, damit es ja nicht bockelt, wie sie mir sagt. Fünf schöne Koteletts, deren "Knöchelen" man abknabbern muss ( 15,00 €)! Auch das Gemüse, Mangold, ist frisch und gut abgeschmeckt. Mit den farblosen, nackerten Röstkartoffeln kann sie natürlich dem bayrischen Bratkartoffelverrückten keine große Freude bereiten. Der gönnt sich als Entschädigung eine spektakuläre Käsesahneterrine in lindgrünblau, mit etwas buntem Obst plus kleinem Ratsch mit der Köchin. Trotz Auto verführt mich Sepp Schrott mit einem ausgezeichneten 2000er Blauburgunder der Kellerei Schreckbichl. Um der kompetenten, weinigen Leidenschaft des Wirts so richtig frönen zu können, sollte man in den großzügigen, fein eingerichteten Zimmern nächtigen. Dort braucht es keinen Fernseher: einfach vor das Fenster setzen und hinausträumen bis drüben hinter dem Ortler die Sonne versunken ist. Und um dies auch wirklich zu verdauen, geht man noch einmal hinunter in die gemütliche Stube und schluckt andächtig einen Lageder vom Allerfeinsten - es muss ja nicht gleich ein Sassicaia sein. Irrtum: kostet hier viel zu wenig, ja wirklich! Für weniger Betuchte: die herrliche Luft hier heroben adelt und edelt beinahe jeden Lagrein in höchste Rebenhimmel. Nur schade, dass es für Manche zum Heiraten inzwischen vielleicht etwas zu spät geworden sein könnte…

© by AlteaGasthof Kohlern - Kohlern 11 - 39100 Bozen - Südtirol - Italien - Tel. +39 0471 329978 - Fax +39 0471 329966 - E-Mail - MwSt. 01277760219